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Sorter

Overview

Sorter sind die grundlegenden Fördereinheiten zum Bewegen von Items zwischen Förderbändern und Gebäuden. Sie kombinieren Einfügen, Herausnehmen und Filtern von Items in einem Bauteil und sind für das Be- und Entladen nahezu jeder Produktionsanlage erforderlich. Beim Setzen bestimmt der erste Klick die Quelle und der zweite Klick das Ziel der Förderverbindung. Die maximale Reichweite einer Sorter-Verbindung beträgt 3 Grid-Felder.

Es gibt mehrere Stufen von Sortern mit gestaffelter Geschwindigkeit und Leistung: Sorter MK.I, Sorter MK.II, Sorter MK.III und Stapel-Sorter. Die mechanische Förderleistung steigt mit den Stufen (z. B. 1.5, 3.0, 6.0, 10.0 Hin- und Herbewegungen/s/Grid laut verfügbarer Spezifikationen für MK.I bis Pile Sorter), die Leistungsaufnahme steigt im gleichen Verhältnis (z. B. 18.0 kW, 36.0 kW, 72.0 kW, 144.0 kW). Die Leerlaufleistung (Standby) ist für die genannten Sorter gleich hoch (9000 W). Weil Geschwindigkeit und Leistungsaufnahme proportional skaliert sind, bleibt die Energiemenge pro transportiertem Item zwischen den Sorter-Stufen im Wesentlichen gleich; der einzige Unterschied entsteht durch erhöhte Leerlaufverluste bei schnellerer (höherstufiger) Hardware, wenn sie öfter untätig ist.

Die effektive Transportrate eines Sorter hängt von der Länge der Verbindung ab: die Einheitenangabe in Hin-/Herbewegungen pro Sekunde und Grid bedeutet, dass längere Verbindungen die Zeit pro Zyklus erhöhen und damit die stündliche Fördermenge reduzieren. Für maximale Effizienz sollten Quelle und Ziel so nah wie möglich positioniert werden. Verbindungen zwischen zwei Gebäuden benötigen immer mindestens zwei Grid-Felder, Verbindungen Gebäude→Band sind in der Regel ein Grid-Feld. Daraus folgt, dass ein Umweg über ein Förderband hinsichtlich Energieverbrauch pro item nicht grundsätzlich teurer ist als eine direkte Gebäude-zu-Gebäude-Verbindung; Unterschiede entstehen durch die Anzahl und damit die Leerlaufkosten der eingesetzten Sorter.

Die Pile Sorter-Stufe bietet eine Stapelfunktion, die mit dem entsprechenden Upgrade die Menge je Transportzyklus erhöht und automatische Ansammlungsfunktionen integriert.

  • Sorter verfügen über eine Filterfunktion im UI, mit der festgelegt werden kann, welche Items transportiert werden. Die Filter eignen sich gut, um einzelne Items aus einem Mehrgutstrom zu entnehmen, sind aber aufgrund der begrenzten Förderkapazität nicht ideal, wenn alle Items zuverlässig getrennt werden müssen; für vollständige Aufteilungen ist ein Teiler besser geeignet.
  • Beim Einfüllen in Produktionsanlagen wählen Sorter automatisch nur die benötigten Items aus, sodass Filter meist nicht nötig sind. Bei Stromerzeugern (z. B. Thermal Power Station) und bei Zielbehältern mit gesetztem Filter müssen Sorter jedoch entsprechend eingestellt werden, da sie sonst ungeeignete Items aufnehmen und sich zusetzen können.
  • Für Verbindungen über zwei oder mehr Grid-Felder empfiehlt sich mindestens Sorter MK.II, da MK.I bei hoher Last (z. B. Brennstoffzufuhr für Kraftwerke) unter Umständen nicht nachkommt.
  • Vor dem Klicken auf das Förderziel kann mit Tab eine Filtereinstellung vorgenommen werden. Kopieren von Einstellungen funktioniert praktisch über Shift+Klick, um Wiederholungsaufwand bei vielen Anlagen zu reduzieren.
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