Wasserstoff-Triebwerk
Overview
Der Hydrogen Engine ist ein Raketenantrieb fürs späte Spiel, der Hydrogen als Treibstoff verwendet und Raketen weiter schicken kann als Dampf-Triebwerk oder Petroleum-Triebwerk. In Spaced Out! ist er der stärkste verfügbare Antrieb und eignet sich daher gut für Langstreckenflüge sowie für Raketen mit vielen Modulen. Wie andere hochwertige Antriebe liefert er über einen elektrischen Raketenanschluss 600 W Leistung.
Sein Hauptvorteil ist die Reichweite, aber er hat auch eine sehr nützliche Eigenschaft bei Wartungsarbeiten: Der Antrieb selbst enthält kein gelagertes Material und kann daher im Notfall demontiert werden, um Stahl oder andere Bauressourcen zurückzugewinnen. Das macht ihn flexibler als Treibstofftanks oder Oxidizertanks, die nicht entfernt werden können, ohne ihren Inhalt zu verlieren oder Probleme beim Wiederbetanken zu verursachen. Dieselbe praktische Überlegung gilt für Raketen mit Petroleum-Triebwerk.
Der Hydrogen Engine erzeugt sowohl beim Start als auch bei der Landung eine sehr große Menge extrem heißen Dampf. Jeder Flug setzt ungefähr 4–5 tonnes Dampf bei über 1800 °C frei, insgesamt also etwa 9 tonnes Dampf und rund 70 million kDTU Wärme pro Startzyklus. Diese Abgasmenge hängt nicht davon ab, wie weit die Rakete fliegt, sodass selbst kurze Flüge dieselbe thermische Belastung verursachen.
Diese Hitze ist gefährlich für nahegelegene Infrastruktur. Sie kann Leitungen für flüssigen Wasserstoff beschädigen, die meisten veredelten Metalle schmelzen und gewöhnliche Flüssigkeiten zum Kochen bringen. Rakete-Plattformen und Raketenteile tauschen keine Wärme mit Fluiden aus, daher wird die Rakete selbst nicht durch den Kontakt mit ihrem eigenen Abgas schmelzen. Lade- und Entladeanschlüsse, Stromkabel, Automatisierungskabel und Metallfliesen können jedoch zerstört werden, sofern sie nicht aus Stahl bestehen. Deshalb benötigt freiliegende Startinfrastruktur in der Regel Isolierung oder aktive Kühlung, wenn sie wiederholte Starts überstehen soll.
Das Abgas kann außerdem zu einem wichtigen Ressourcenstrom gemacht werden, statt verschwendet zu werden. Ein gängiger Ansatz besteht darin, den Startweg mit Trockenwand oder Wärmetauschplatte und Isolierter Ziegel einzuschließen und dann Automatische Luftschleuse zu verwenden, um die Kammer zu schließen, sobald die Rakete startet oder landet. Eingefangenes Abgas kann von einem Dampfturbine zu Wasser kondensiert werden, oder seine Wärme kann in größeren dampfbasierten Anlagen zur Stromerzeugung genutzt werden.
Das Abgas einer Hin- und Rückreise kann per Elektrolyse in ungefähr 1 Tonne Wasserstoff und 8 Tonnen Oxygen zerlegt werden. Das ist genug Wasserstoff, um einen einzelnen Flüssigtreibstofftank wieder aufzufüllen, und weit mehr Sauerstoff, als eine typische Raketenflotte verbrauchen kann. Wenn der Dampf effizient verarbeitet wird, kann allein die Wärme eine beträchtliche Menge Energie erzeugen, wodurch ein richtig gebautes Abgasrückgewinnungssystem potenziell ressourcenpositiv wird.
- Der Antrieb ist stark genug, dass seine Abwärme oft die größere Herausforderung beim Design ist als sein Treibstoffverbrauch.
- Die Rückgewinnung der Abgase funktioniert am besten, wenn der Startschacht die gesamte Höhe des Asteroiden umfasst, sodass Dampf effizient aufgefangen und kondensiert werden kann.
- Wenn du nur schnell Materialien zurückgewinnen musst, ist das Demontieren des Antriebs praktikabel, da er intern keinen Treibstoff speichert.
- Stahl ist das sicherste Material für nahegelegene Startinfrastruktur, besonders für Anschlüsse, Kabel und Ziegel, die der Abwärme ausgesetzt sind.
References to this (7)
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- Akustisches Kunstpanel
- Aero-Topf
- Flugtierköder
- Flugtierwohnung
- Flugtier-Köder
- Flugtierfalle
- Luftdurchlässiger Ziegel
- Algen-Destillerie
- Algen-Terrarium
- Bernsteinfossil
- Anatomie Plakat
- Antikes Exemplar
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- Artefaktanalysestation
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